Querschnitt |
Müschen´s Rosenapfel, * * † † Anf.
und Mitte September, 5 - 6 W. |
| Form
flachrund, 2 ½ - 3 " (30 - 73 Mm.) breit und 1 ¾ - 2 " (42 - 49 Mm.) hoch. Bauch ziemlich in der Mitte, nimmt nach beiden Seiten hin ziemlich gleichmäßig, oder nach dem Kelche hin nur etwas stärker ab und ist nur etwas abgestumpft. Kelch klein, geschlossen, sitzt in etwas mäßig weiter Senkung, die allermeist Falten und Beulen nicht hat. Stiel klein, meist der Stielwölbung nicht gleich stehend, sitzt in etwas enger, meistens glatter Höhle. Schale fein, glatt, etwas fettig werdend, sehr schön, strohgelb bis weißgelb, ringsum mit vielen, meist lang abgesetzten Carmoisinstreifen gezeichnet und dazwischen noch sanfth roth angelaufen. Fleisch schneeweiß, selten mit etwas rosenröthlichem Scheine, zart, Saftvoll, von köstlichem, erdneerartigem Geschmack. Kernhaus gewöhnlich offen, mit hohler Achse, Kammern flach, mit wenigen, oft unvollkommenen Kernen. Kelchröhre geht als Trichter bis auf das Kernhaus herab. Reife in größerer Nähe der See Anfang bis Mitte Sept., hält sich 6 - 8 Wochen. Baum wächst rasch, bildet sehr schöne kegelförmige Krone und trägt bald. Sommertriebe oben wollig, dunkel olivengrün, bräunlich überlaufen, mit ziemlich vielen Punkten. Blatt rundeiförmig, mit kurzer, schmaler Spitze, stumpf gekerbt. Augen ziemlich stark, kahl. aus: J.G.C. Oberdieck, Deutschlands beste Obstsorten, Anleitung zur Kenntnis und Anpflanzung einer, nach strenger Auswahl zusammengestellten Anzahl von Obstsorten mit besonderer Berücksichtigung derer, welche auch in trockenem Boden noch viele und gute Früchte liefern, oder nur in feuchtem Boden gut gedeihen, Leipzig, 1881, S. 455 f. |
|
|
Müschen´s
Rosenapfel.
|
wiedergefundenes 120jähriges Exemplar von Müschens Rosenapfel |