Geschichten und Geschichte

Was folgt ...

... sind kurze Beschreibungen und Zeugnisse zur Geschichte des Müschens Rosenapfels nach Entdeckung alter Exemplare in Mecklenburg  im Jahr 2002.

2022 Grab Franz Hermann Müschen in Belitz

Grabstätte Franz Hermann Müschen in Belitz

Die Platte und der Obelisk des Grabes von Franz Hermann Müschen in Belitz wurde direkt an die Kirchenmauer verlegt neben das Grab von Johann Heinrich von Thünen. 

2016 - Herbstführung der Landesforschungsanstalt Obstbau in Gülzow

Müschens Rosenapfel

Müschens Rosenapfel

Am 24.8.2016 fand in Gülzow-Prüzen die Herbstführung der Landesforschungsanstalt  Obstbau des Landes Mecklenburg-Vorpommern statt. Dr. Friedrich Höhne führte über 100 Fachleute aus Obstbau, Handel und Landwirtschaft auf der Anlage und erläuterte Anbaumethoden von Holunder, Sanddorn und verschiedene Apfel- und Birnensorten. Über 60 alte Obstsorten werden ebenfalls auf der Anlage gezogen. In der Pause gab es schmackhaften Müschens Rosenapfel, frisch gepflückt.  Erste Ergebnisse einer Sortensichtung alter Apfelsorten in Gülzow hatte Dr. Höhne 2012 veröffentlicht.

2016 - Streuobst in Berlin

Müschens Rosenapfel

Rosenapfel

Der Verein Naturschutz Berlin-Malchow  unterhält mehrere Streuobstwiesen in und um Berlin. Am Falkenberg sind auch einige Exemplare des Müschens Rosenapfel zu finden. 

Streuobst (naturschutz-malchow.de)

Durch die Stiftung Naturschutz Berlin wurde eine Studie finanziert, um die Bedeutung von Streuobstwiesen für den Naturschutz in Berlin herauszufinden. Bei den Nachforschungen an verschiedenen Standorten in Berlin sind insgesamt 87 Streuobstwiesen mit einer Fläche von jeweils über 1000m² aufgefunden und begutachtet worden. 

2004 Kantor-Müschen-Weg

Kantor-Müschen-Weg

Kantor-Müschen-Weg in Belitz

Die Gemeinde Prebberede benennt auf Vorschlag des stellvertretenen Bürgermeisters Tilmann Bongardt die Straße an der Kirche in Belitz in "Kantor-Müschen-Weg". 

2004 - Symposium „Franz Hermann Müschen und der Obstbau in Mecklenburg und Vorpommern“

Baumpflanzung in Tellow

Baumpflanzung in Tellow

 

Am 8.Mai 2004 hatte die Thünengesellschaft e.V. zu dem Festsymposium „Franz Hermann Müschen und der Obstbau in Mecklenburg und Vorpommern“  nach Tellow und Belitz eingeladen. Das Programm wurde durch den Minister für Ernährung, Land­wirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus eröffnet. 

Rund 100 Interessierte hörten Vorträge vom Leben und Lebenswerk Müschens sowie Persönlichkeiten seiner Zeit, vom Zustand des Gartenbaus in Mecklenburg in damaliger Zeit, zur Entwicklung des Obstbaus und der Obstforschung in den vergangenen 150 Jahren bis zur Arbeit eines Obstbaubetriebes in heutiger. Höhepunkt des ersten Tages war die Pflanzung eines Baumes von ’Müschens Rosenapfel’ im Tellower Gutsgarten durch den Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus . Der zweite Tag begann mit einem Festgottesdienst in der imposanten Kirche zu Belitz, der früheren Wirkungsstätte F. H. Müschens. Anschließend wurden nach der Besichtigung seiner Grabstätte neben der Kirche im Belitzer Pfarrgarten Sortenschilder an die alten Obstbäume angebracht, von denen einige noch aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Smposium

Symposium

Familientreffen

Familientreffen

Grabstätte in Beelitz

Grabstätte in Belitz

Baumpflanzung

Baumpflanzung in Tellow

2003 - Müschen Familientreffen

emi mit apfel 2003

Kaarz 2003

 

Das Familientreffen fand am 13. und 14. September 2003 in Tellow und  Belitz statt. 

Das Programm umfasste folgen Punkte:

  • Begehung des Schlossgartens  im Schloss Kaarz mit pomologischer Unterweisung  zu Müschens Rosenapfel,
  • Besichtigung des Thünen-Museums in Tellow,
  • Informationen zum  2004 geplanten Symposium zu Ehren des 230. Geburtstags von Franz Hermann Müschen ,
  • Mecklenburgisches Bauernbuffet im Kornspeicher Tellow  und  Übernachtung auf dem Thünengut Tellow,
  • Gottesdienst in der Kirche in Belitz,  Gedenken am Grab von Franz Hermann Müschen, Begehung des Pfarrobstgartens.

Ein Bericht in der Schweriner Volkszeitung folgte.

2002 - Wiedergefunden!

Müschens Rosenapfel, Kaarz

Müschens Rosenapfel, Kaarz

Im Jahr 2002 befasste ich mich mit unseren obstzüchtenden Vorfahren Franz Hermann Müschen und seinem Sohn Johann Bogislav . Im August erhielt ich vom Pomologen Dr. Lutz Grope die Mitteilung, dass er und sein Kollege Horst Friedrich aus Güstrow einen Baum - vermutlich 120 Jahre alt - in der Nähe von Sternberg gefunden haben. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um ein Exemplar des Müschens Rosenapfel handelt. Eine genaue Bestimmung erfolgte im folgenden Jahr in der Wachstumsphase.

Klaus Müschen, Berlin, September 2002
 

Bildergalerie

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